Neue Herausforderungen im Alltag

Das Leben mit Baby ist wunderbar! Ich genieße es, meine Zeit mit ihm zu verbringen, zu spielen, zu singen und raus zu gehen. Aber den ganzen Tag ausschließlich für Haushalt und Baby zu sorgen, ist nichts, was mich selber fördert. Und das war ja schließlich etwas, was ich mir von Beginn an vorgenommen hatte: Ich selbst bleiben, um meinem Krümel eine gute Mutter sein zu können.

Das wirklich Richtige hatte ich noch nicht gefunden, weil es entweder schlecht in den Alltag zu integrieren war, zuviel Zeit gekostet hat, oder ich einfach nicht dranbleiben konnte zwischen all den Terminen und Erledigungen. In der Zeitschrift "Flow", die ich gerade lese, wurde aber etwas vorgestellt, was ich momentan tatsächlich jeden Tag mache: ich schreibe.

Es handelt sich hierbei um eine Beilage, ein Heftchen zum Thema "30 Tage schreiben". Dabei geht es um therapeutisches Schreiben, um sich selber näher zu kommen. Die Zeitschrift ist mir generell sehr sympathisch und diese Aufgabe schien mir genau das zu sein, was ich momentan brauche, um herauszufinden, was ich gerne tun würde und wo ich gerade stehe. Also schreibe ich, Tag für Tag, meine Antworten auf die vorgegebenen Fragen. Das ist teilweise wahnsinngi schwierig, weil ich versuche, ausweichend zu antworten, keine Zeit finde, mich in Ruhe hinzusetzen oder vielleicht gar nicht weiß, was ich antworten könnte. 

Herausgefunden habe ich aber schon, dass ich gerne mehr mit den Händen machen, den Blick wieder öfter nach Innen richten und bewusster meine Tage und Kontakte erleben möchte. Deswegen habe ich ein wenig im Internet gesucht und gesehen, dass "30 Tage Projekte" keine Seltenheit sind. Es gab viele Anregungen und Ideen von Bloggern, die alles mögliche ausprobiert haben, um Neuland zu entdecken, oder sich schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen.

Ich gebe also zu, die Idee ist wieder einmal geklaut, aber es scheint für mich gerade etwas zu sein, was ich realistisch betrachtet umsetzen kann.Und wobei ich vielleicht Aktivitäten in meinen Alltag integrieren oder aus ihm streichen kann - je nachdem. 12 "Monatsüberschriften" bzw. Themen sind gesammelt und warten darauf, in die Tat umgesetzt zu werden.

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich machen werde. Der erste Monat startet scheinbar leicht: jeden Tag ein Foto schießen, das meine Stimmung wiederspiegelt.

Dann lege ich besser gleich mal los :-)

12.6.14 13:14

Letzte Einträge: Handarbeiten macht gute Laune, Mutterdasein, Herzhafter Obstsalat, Mein Selbstversuch

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